Wie lange dauert es wirklich, eine Firmenwebsite zu erstellen?

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Kosten und Planung

Wie lange dauert es wirklich, eine Firmenwebsite zu erstellen?

Wie lange dauert eine Website für Ihr Unternehmen? Wir zeigen den realistischen Zeitplan, die fünf Faktoren, die ihn bestimmen, und wie Sie Verzögerungen vermeiden.

Eine der ersten Fragen vor jedem Website-Projekt lautet: Wie lange dauert das eigentlich? Viele Agenturen antworten mit „kommt darauf an“. Das hilft wenig, wenn Sie einen Produktstart, eine Kampagne oder das nächste Quartal planen. Dieser Beitrag gibt Ihnen eine konkrete Antwort aus der Projektpraxis, ohne vage Schätzungen, die nur Spielraum für ausufernde Anforderungen lassen.

Die Kurzfassung: Die meisten B2B-Websites lassen sich in zwei bis sechs Wochen gestalten und umsetzen. Wie groß die Spanne im Einzelfall ist, hängt von wenigen Faktoren ab. Fast alle davon haben Sie oder Ihre Agentur selbst in der Hand. Wir gehen sie der Reihe nach durch, damit Sie Ihr nächstes Projekt mit realistischen Erwartungen und einem klaren Plan starten.

Wie lange dauert eine Website? Die ehrliche Antwort

Für eine typische B2B-Firmenwebsite mit fünf bis zehn Seiten, einem Kontakt- oder Anfrageformular und ohne ungewöhnliche Schnittstellen sind zwei bis vier Wochen realistisch. Größere Websites mit fünfzehn oder mehr Seiten, eigenen Funktionen oder mehreren Abstimmungsrunden brauchen eher vier bis sechs Wochen. Dauert eine übliche Firmenwebsite länger als sechs Wochen, liegt das fast immer an vermeidbaren Verzögerungen bei den Inhalten. Die Technik ist selten der Grund.

Zum Vergleich: Laut einer GoodFirms-Umfrage zu Entwicklungszeiten (auf Englisch) dauern die meisten Websites kleiner und mittlerer Unternehmen vier bis acht Wochen, große Konzernprojekte mehr als drei Monate. Dass unsere Zeiten bei FASANNET am unteren Ende liegen, verdanken wir einem disziplinierten Ablauf. Abkürzungen nehmen wir dafür keine.

Skeptisch sollten Sie bei zwei Extremen werden. Wer „in 72 Stunden fertig“ verspricht, setzt Ihr Logo in eine Vorlage. Wer für eine normale Firmenwebsite „drei bis sechs Monate“ veranschlagt, hat ein Problem im Projektmanagement. Beides hilft Ihrem Unternehmen nicht.

Als grobe Orientierung, je nach Art der Website:

  • B2B-Website mit 5 Seiten, eigenes Design: 2–4 Wochen
  • Firmenwebsite mit 10 Seiten, Blog und Schnittstellen: 3–5 Wochen
  • Website mit mehr als 20 Seiten und eigenen Funktionen: 5–8 Wochen
  • Website auf Basis einer Vorlage (jede Größe): 1–2 Wochen

Was die Dauer beeinflusst

Wer die Stellschrauben kennt, trifft vor Projektbeginn bessere Entscheidungen. Fünf Faktoren zählen am meisten.

Anzahl der Seiten und Umfang

Eine Website mit fünf Seiten braucht etwa halb so lange wie eine mit zehn. Das klingt selbstverständlich, wird bei der Planung aber oft übersehen. Jede zusätzliche Seite bedeutet Design, Text, Korrekturen, Entscheidungen zur internen Verlinkung und Tests. Starten Sie schlank und planen Sie weitere Seiten für eine zweite Phase ein. So gehen Sie früher online und sehen, was tatsächlich funktioniert, bevor Sie in einen großen Ausbau investieren.

Komplexität des Designs

Ein komplett neu entworfenes Design dauert länger als eines auf Basis einer bewährten Komponentenbibliothek. Eigene Animationen, Mikrointeraktionen und sehr ausgefallene Layouts kosten zusätzlich Zeit. Für die meisten B2B-Unternehmen zählen Klarheit und Anfragen mehr als optische Effekte. Ein klares, professionelles Design, das schnell lädt und Ihr Angebot verständlich erklärt, schneidet bei Suchmaschinen und bei Anfragen besser ab als ein auffälliges.

Wie fertig Ihre Inhalte sind

Das ist die größte einzelne Variable in jedem Website-Projekt. Ihr widmen wir weiter unten einen eigenen Abschnitt.

Korrekturschleifen

Projekte mit einer einzigen Person, die entscheidet, und einer kurzen Freigabe sind schneller fertig als Projekte, in denen ein ganzes Gremium mitgestaltet. Müssen fünf Personen jede Seite freigeben, dauert jede Runde drei bis fünf Werktage. Legen Sie Ihren internen Freigabeprozess vor Projektstart fest und halten Sie sich daran.

Anbindung externer Systeme

Ein CRM, ein Buchungssystem, ein Zahlungsanbieter oder ein Marketing-Tool erhöhen den Aufwand. Jede Anbindung muss eingerichtet und getestet werden, oft in Abstimmung mit dem Support des Anbieters. Nennen Sie benötigte Anbindungen gleich zu Beginn, damit sie sauber eingeplant werden. Schnittstellen, die mitten im Projekt dazukommen, verzögern es garantiert.

Vorlage oder eigenes Design: der Zeitvergleich

Websites auf Basis einer Vorlage sind schneller gebaut. Daran gibt es nichts zu rütteln. Mit einem gekauften Theme entsteht eine funktionierende Website mit fünf Seiten in drei bis sieben Werktagen. Wenn Geschwindigkeit das einzige Ziel ist und optische Eigenständigkeit keine Rolle spielt, ist eine Vorlage eine legitime Wahl.

Die Grenzen zeigen sich in der Praxis. Vorlagen sind für allgemeine Fälle gebaut. Wer sie an eigene Layouts anpasst, arbeitet oft gegen die Vorlage, und der Zeitvorteil schrumpft. Dazu übernehmen Sie überflüssigen CSS-Code, die strukturellen Grenzen des Themes und die Abhängigkeit vom Update-Rhythmus seiner Entwickler. Viele Vorlagen sind nach zwölf bis achtzehn Monaten nicht mehr mit aktuellen WordPress-Versionen kompatibel. Dann steht ohnehin ein Neubau an.

Eine eigens entwickelte Website mit strukturiertem Ablauf muss nicht deutlich länger dauern. Bei FASANNET rechnen wir für eine typische B2B-Website mit 2–4 Wochen aktiver Arbeit ab Freigabe, sobald die Inhalte vorliegen. Es braucht einen klar definierten Ablauf, keine Experimente im Design und einen gut vorbereiteten Auftraggeber. Wie wir dabei vorgehen, sehen Sie in unserem Ablauf.

Für die meisten B2B-Unternehmen lautet der eigentliche Vergleich: eigenes Design in Eile oder eigenes Design mit Methode. In Eile, mit unklarem Briefing, späten Inhalten und Änderungen mitten im Projekt, dauert es sechs bis acht Wochen und überzeugt trotzdem nicht. Mit Methode und klaren Vorgaben dauert es drei Wochen, und Sie zeigen das Ergebnis gern auch großen Interessenten.

Wenn Sie neben der Dauer auch die Kosten vergleichen, erklärt unser Beitrag Was kostet eine individuelle Firmenwebsite?, wodurch sich Vorlage und eigenes Design im Preis unterscheiden.

Die größte Verzögerung: Inhalte

Fehlende Inhalte bremsen mehr Website-Projekte als jedes technische Problem. Das ist keine Übertreibung. In einem typischen Agenturablauf machen Design und Umsetzung etwa 60 % der gesamten Projektzeit aus. Die übrigen 40 % sind Warten: auf Texte, auf Bilder, auf die Freigabe einer Seite, die noch niemand gelesen hat.

Inhalte heißt hier dreierlei. Erstens die Texte für jede Seite: Überschriften, Fließtext, Leistungsbeschreibungen, „Über uns“ und Handlungsaufforderungen. Zweitens Fotos und Bildmaterial, etwa Teamfotos, Aufnahmen von Büro oder Produkten und alles, was speziell zu Ihrer Marke gehört. Drittens Fakten, die nur Sie liefern können: Preise, Abläufe, Ihr Einzugsgebiet, Ihre wichtigsten Unterscheidungsmerkmale.

Agenturen ohne feste Termine für die Inhalte erleben, dass Projekte wochenlang liegen, während der Kunde „noch an den Texten sitzt“. Agenturen mit festen Terminen, die sie auch einfordern, schaffen dasselbe Projekt in einem Bruchteil der Zeit.

Die praktische Lösung: Halten Sie Ihre Inhalte vor Projektstart bereit, zumindest als brauchbaren Entwurf. Am ersten Tag müssen die Texte nicht perfekt sein. Es muss aber genug Material da sein, damit Design und Umsetzung ohne Pause laufen. Ein einseitiges Inhaltsbriefing pro Bereich der Website reicht meistens. Wenn Schreiben nicht Ihre Stärke ist, bieten viele Agenturen professionelle Texterstellung als Zusatzleistung an. Allein wegen der gesparten Zeit lohnt sich das fast immer.

So beschleunigen Sie Ihr Website-Projekt

Wenn Ihr Projekt am unteren Ende der Spanne landen soll, konzentrieren Sie sich auf das, was Sie selbst steuern. Folgendes macht Projekte zuverlässig schneller.

Ein klares Briefing, bevor Sie eine Agentur beauftragen

Ein Briefing muss kein 20-seitiges Dokument sein. Es beantwortet fünf Fragen: Was macht Ihr Unternehmen? Für wen? Was sollen Besucher tun? Welche Seiten brauchen Sie? Welche Websites gefallen Ihnen und warum? Mit einem klaren Briefing entfallen zwei bis drei Abstimmungsrunden, die sonst die erste Projektwoche füllen.

Inhalte vor dem Start sammeln

Bestimmen Sie intern eine Person, die für die Inhalte verantwortlich ist. Sammeln Sie vorhandene Texte aus alten Präsentationen, LinkedIn-Profilen oder E-Mail-Vorlagen. Lassen Sie Team und Büro mindestens zwei Wochen vor Projektstart fotografieren. Legen Sie Logo und Markenrichtlinien in einem gemeinsamen Ordner ab. Dieser eine Schritt beseitigt die häufigste Ursache für Verzögerungen.

Wenige Personen für die Freigabe

Benennen Sie eine Person für die Freigabe des Designs und eine für die Texte. Ist es dieselbe Person, umso besser. Jede weitere Person in der Freigabekette vervielfacht die Feedbackrunden. Besteht die Geschäftsführung auf der letzten Freigabe, stellen Sie sicher, dass sie den Zeitplan kennt und zu den Terminen verfügbar ist.

Feste Termine setzen und einhalten

Verlangen Sie von Ihrer Agentur einen Zeitplan mit konkreten Daten, nicht nur Phasennamen. Halten Sie fest, bis wann Sie die Inhalte liefern, wann die Designabnahme ist und wann die Website online geht. Tragen Sie diese Termine in Ihren Kalender ein. Behandeln Sie sie wie einen Liefertermin bei einem Ihrer Kunden.

Dem Ablauf vertrauen

Änderungen am Umfang mitten im Projekt sind nach den Inhalten die zweitgrößte Ursache für Verzögerungen. Wenn Sie nach drei Wochen Umsetzung einen ganz neuen Leistungsbereich ergänzen wollen, kostet das Zeit. Das ist keine Schikane der Agentur. Jedes neue Element braucht Design, Text, Umsetzung und Tests. Legen Sie den Umfang zu Beginn fest, sammeln Sie Änderungswünsche für die Zeit nach dem Start und lassen Sie das Projekt planmäßig abschließen.

So lange dauert eine Website mit FASANNET

Eine typische B2B-Website braucht bei uns 2–4 Wochen aktiver Arbeit ab Ihrer Freigabe, sobald Ihre Inhalte vorliegen. Dahinter steht ein Ablauf in vier Schritten, der den Umfang klar hält und das schleichende Ausufern verhindert, das bei vielen Agenturen die Zeitpläne sprengt. Wenn es schneller gehen muss, ziehen wir Ihr Projekt gegen einen Aufpreis vor.

Schritt 1: Briefing

Am Anfang steht ein strukturiertes Briefing-Gespräch. Sie bringen Informationen zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Zielgruppe, Ihren Leistungen und optische Vorbilder mit. Gemeinsam legen wir fest, welche Seiten entstehen, welche Funktionen nötig sind und wann die Website online gehen soll. Das Gespräch dauert 60–90 Minuten. Daraus entsteht ein schriftlicher Projektumfang, den beide Seiten freigeben, bevor die Designarbeit beginnt.

Schritt 2: Design

Wir gestalten die gesamte Website in Figma und legen Ihnen das fertige Design meist innerhalb von fünf bis sieben Werktagen vor. Je nach gebuchter Option sind eine feste Zahl an Korrekturrunden oder unbegrenzte Korrekturen in der Designphase enthalten. Sie sehen das Design als klickbaren Prototyp und erleben das Layout, bevor eine Zeile Code entsteht. Das verhindert die häufigste Ursache für Änderungen mitten in der Umsetzung.

Schritt 3: Umsetzung

Nach der Designfreigabe setzen wir die Website mit WordPress um. Für eine übliche Website mit fünf bis zehn Seiten dauert das meist fünf bis acht Werktage. Wir arbeiten auf einer Testumgebung, damit Sie die funktionierende Website prüfen können, bevor sie online geht. Enthalten sind die üblichen Funktionen wie Kontaktformulare und Spamschutz, bei Bedarf auch Webanalyse und Cookie-Einwilligung, sowie die vollständige Optimierung für Mobilgeräte.

Schritt 4: Livegang

Vor dem Start arbeiten wir eine Checkliste zu Ladezeit, Barrierefreiheit, SEO-Grundlagen und Tests in verschiedenen Browsern ab. Sie prüfen die Website ein letztes Mal auf der Testumgebung. Mit Ihrer Freigabe stellen wir sie online. Für die meisten Websites umfasst der gesamte Ablauf 2–4 Wochen aktiver Arbeit.

Alle Details zu Leistungen und Ablauf finden Sie in unserer Leistungsübersicht.

Ihr Website-Projekt starten

Vielleicht haben Sie ein Website-Projekt bisher aufgeschoben, weil Sie die Dauer nicht einschätzen konnten oder andere Vorhaben nicht gefährden wollten. Die Antwort ist einfacher, als viele Agenturen zugeben. Eine klar umrissene B2B-Website braucht wenige Wochen aktiver Arbeit. Das größte Risiko für diesen Zeitplan ist ein Start ohne Inhalte und ohne klare Entscheidungswege.

FASANNET arbeitet für B2B-Unternehmen in ganz Europa. Klar umrissene Projekte setzen wir zum Festpreis um, laufende Arbeit rechnen wir nach Stundensatz oder monatlich ab. Das Budget legen wir vorab gemeinsam fest. Wenn Sie wissen, was Ihr Unternehmen macht und für wen, übernehmen wir den Rest.

Der erste Schritt ist ein Gespräch von 15 Minuten, in dem wir klären, ob wir zusammenpassen und was der Umfang ist. Passt es, vereinbaren wir Budget und Optionen mit Ihnen, bevor etwas gebaut wird.

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder fordern Sie einen kostenlosen Website-Check an. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

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Ramazan AkpinarGründer und Inhaber von FASANNET. Entwickelt Websites, Web-Apps und Automatisierungen für Unternehmen in ganz Europa und schreibt hier über das, was in Projekten auftaucht.

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